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Archiv 2007
29. November 2007
13. November 2007
13. November 2007
18. Oktober 2007
12. Oktober 2007
04. Oktober 2007
01. Oktober 2007
01. Oktober 2007
10. Juli 2007
03. Juli 2007
27. Juni 2007
25. Juni 2007
08. Juni 2007
18. April 2007
14. März 2007
09. März 2007
06. März 2007
Archiv
2009 - 2008 - 2007 - 2006
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Kontakt
Bürgerstiftungen Göttingen
c/o Sozietät Menge-Noack
-Geschäftsstelle-
Robert-Koch-Strasse 2
D - 37075 Göttingen
Fon: 0551-54 713 26
Fax: 0551-50 305 77
E-Mail-Link
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Archiv 2007 - Aktuelles
29. November 2007
Gewinner der Preisverleihung 2007
[Link] zu den Preisträgern 2007 mit Ehrung und Auszeichnung während der Festveranstaltung im Alten Rathaus am 24. November 2007.
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13. November 2007
24% Kinderarmut in Göttingen - Unser Kampf gegen Kinderarmut in Göttingen geht weiter - helfen Sie mit! Kaufen Sie unsere Kerze!
Mehr als 2,5 Millionen Kinder bis 18 Jahre leben derzeit in Deutschland auf Sozialhilfeniveau - das veröffentlichte jüngst der Deutsche Kinderschutzbund. Damit hat sich die Kinderarmut in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren mehr als verdoppelt, sie ist sogar deutlich schneller gestiegen, als die Armutsrate in den übrigen westlichen Industriestaaten (UNO-Kinderhilfswerk). Mit dieser erschreckenden Rekordstatistik hat die Kinderarmut eine historisch neue Dimension erreicht!
Die erschreckenden aktuellen Zahlen betonen nur die Tragweite des Problems und die dringende Notwendigkeit auf allen gesellschaftlichen Ebenen gegen Kinder- und Jugendarmut aktiv vorzugehen. Denn: Unsere Kinder sind die Gesellschaft von morgen.
Die Bürgerstiftung Göttingen hat sich bereits bei der Gründung dem Motto "Wir investieren in die Zukunft unserer Kinder" verschrieben. Mit verschiedenen Kinder- und Jugendprojekten unterstützen wir unsere Göttinger Kinder aus Stadt und Landkreis seit Anfang an.
Einkommensarmut bedeutet in sehr vielen Fällen nicht nur weniger Geld zur Verfügung zu haben, sondern sie schlägt weite Kreise hinein in Bildung und Schule, Gesundheit und soziales Miteinander - arme Kinder werden gezwungenermaßen oft sozial ausgegrenzt. Beim Thema Kinderarmut geht es um die Lebens- und Verwirklichungschancen der Kinder in unserem Land.
Aus dem Grund hat die Bürgerstiftung Göttingen das Thema "Kinderarmut in Göttingen" zum Programmthema gemacht, das gegen die verschiedenen Felder der Armut angeht. Seinen fundamentalen Ausdruck findet dieses Projekt auch in dem gegründeten Netzwerk "Kinderarmut" zusammen mit "Runder Tisch Armes Göttingen".
Vor zwei Jahren publiziertem wir gemeinsam mit dem BLICK über eine Kerzenverkaufsaktion das Thema "Kinderarmut in Göttingen". Diese Aktion soll in diesem Jahr wiederholt und ausgeweitet werden, so z.B. über Einbindung der Schüler direkt in die Kerzengestaltung und den Kerzenverkauf. Mit dem Erlös aus dem Kerzenverkauf und zweckgebundenen Spenden hilft die Bürgerstiftung Göttingen benachteiligten und bedürftigen Kindern und Jugendliche auf die eine oder andere Weise. 3829 Kinder, die von Sozialhilfe leben, sind allein in unserem Stadtgebiet davon betroffen! (Amt für Statistik der Stadt Göttingen). 5361 Kinder sind es landkreisweit. In Prozent ausgedrückt leben über 23% unserer Kinder unter 15 Jahren in Armut! Das bedeutet: Jedes 4. Kind in Göttingen ist arm. Zum Vgl.: in Berlin-Brandenburg ist es jedes 5. Kind, der Landes- und Bundesdurchschnitt liegt bei 16 % Kinderarmut.
Was machte die Bürgerstiftung Göttingen dagegen und wie geht es nun weiter?
Zum einen schafften wir vor zwei Jahren in vier Hauptschulen Wasserautomaten an. Kinder können so über den Erwerb einer Trinkflasche das ganze Schuljahr hochwertiges gekühltes und kontrolliertes Wasser in beliebiger Menge zapfen.
Zum anderen finanzierten wir in den zurückliegenden beiden Jahren aus dem Verkaufs-Erlös einer Reihe von Kindern das Mittagessen ganz oder teilweise und unterstützen bedürftige Kinder bei Extraausgaben für Klassenfahrten und Schulbedarf. Hierzu zählt begleitend die Aktion "Fitte Kids", eine Aufklärungskampagne zur gesunden Ernährung in Kindergarten und Grundschule.
Diese Aktion Unterstützung beim Mittagessen soll nun mit Hilfe des Erlöses aus dieser zweiten Kerzenverkaufsaktion systematisch über einen großen Schüler-Sozial-Sozialfonds für bedürftige Schüler aller Göttinger weiterführenden Schulen ausgebaut werden. Hierzu helfen die Schüler direkt, indem sie in den Schulen die Kerzen mit verkaufen und indem Schüler Göttinger Schulen in diesem Jahr erstmals diese Göttinger Kerze selber gestaltet haben.
Es hat sich leider bestätigt, dass sich sehr viele Schüler kaum noch das Mittagessen an den Ganztagsschulen leisten können, von den Sonderausgaben wie Klassenfahrten oder Taschenrechner gar nicht zu reden. In einem uns vorgetragenen Fall, musste eine Schülerin jenseits der Schulpflicht von der Schule abgemeldet werden, weil die Eltern sich das Busgeld nicht leisten konnten.
Es sind manchmal scheinbare Kleinigkeiten, mit Ihrer Spende können Sie unseren Kindern existentiell helfen. Kaufen Sie eine oder mehrere unserer Kerzen, die Sie in vielen Göttinger Geschäften erhalten oder direkt bei uns.
Spendenkonto Bürgerstiftung Göttingen, Stichwort: Kinderarmut,
Sparkasse Göttingen, BLZ 260 500 01, Kontonummer 737 oder
Volksbank Göttingen, BLZ 260 900 50, Kontonummer 10 22 93 800.
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13. November 2007
Einladung zur Preisverleihung der Bürgerstiftung Göttingen 2007
der Kinder und Jugendpreise: Göttinger Umweltpreis, Göttingen Courage - Jugendpreis für Zivilcourage und Aktive Schüler!
24.11. im Alten Rathaus der Stadt Göttingen 16 - 17.00 Uhr - Eintritt frei
Programm:
Musikalische Einstimmung
Abba-Revue, Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums, Göttingen
Eröffnung
Peter Cordes, Vorstandsvorsitzender Bürgerstiftung Göttingen
Begrüßung
Ulrich Holefleisch, Bürgermeister der Stadt Göttingen
Verleihung der Kinder und Jugendpreise
Göttinger Umweltpreis, Göttingen Courage - Zivilcouragepreis und Aktive Schüler!
Laudator: Tom Schmidt, Jurymitglied
Musikalische Ausklang
Abba-Revue, Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums, Göttingen
Einladung inkl. weiteren Informationen als [.PDF-Datei]
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18. Oktober 2007
Bürgerstiftung Göttingen übergab Antolin-Lizenzen an alle Göttinger Grundschulen
LeseStark mit Antolin heißt ab sofort die Motivation zum Lesen in den 19 Göttinger Grundschulen. Finanziert werden diese mit Hilfe einer Spende des Vorstandsvorsitzenden Peter Cordes gesammelt auf seinem 60. Geburtstag in Höhe von 1300 €.
Am Montag, den 8. Oktober um 8.30 Uhr wurden diese Lizenzen stellvertretend in der Egelsbergschule von der Bürgerstiftung Göttingen und der Sozialdezernentin Dr. Schlapeit-Beck als Förderer der Lehrerqualifikation im Bereich Antolin an die Schule(n) bzw. direkt an die Schüler übergeben.
"Ziel und Hintergrund der Leseförderung unserer Primaner ist es", erläuterte der Vorsitzende und Spender Cordes, "die Lesefreude unserer Kinder schon frühzeitig in Gang zu bringen. Bücher stehen leider, möchte ich sagen, in starker Konkurrenz zu Fernsehen und Computer schon bei unseren Kleinsten. Die Freude an gelesenen Geschichten und damit Kreativität ist ein unersetzliches Abenteuer. Unsere Bürgerstiftung will sich gemäß ihres Mottos dafür stark machen. Mir ist es daher eine innere Freude, die Geschenke meines 60. Geburtstages, der Beginn meines 6. Jahrzehnts, in die Bildung unserer Zukunft zu investieren."
Antolin ist ein Projekt zur Förderung des Lesens, es nutzt die Anziehungskraft des Computers auf Kinder aus, um diese zum Lesen zu verführen. In der Datenbank von Antolin.de sind zur Zeit ca. 15.000 Bücher, darunter auch fremdsprachige Kinder- und Jugendbücher und Spiele für die Klassen 1 - 10 erfasst und mit Fragen aufbereitet. Via Internet werden die Kinder geprüft, ob sie den Text gelesen und verstanden haben.
Nach dem Start können zunächst alle Göttinger Grundschulen eine von der Göttinger Bürgerstiftung für ein Jahr finanzierte Antolin-Lizenz benutzen.
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Auf dem Foto (v.l.n.re.): Sozialdezernentin Dr. Dagmar Schlapheit-Beck (Stadt Göttingen), Maria Schmidt (Stadt Göttingen, Fachbereich Schule) und Ursula Nahrgang (Bürgerstiftung Göttingen).
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12. Oktober 2007
Einladung zur Vortrags- & Informationsveranstaltung - Jedes Kind braucht Zuwendung
Jedes Kind braucht Zuwendung
Das Göttinger Patenschaftsprojekt
Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Ort: Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn (Rosdorf)
Montag, 5. November
Beginn: 18.00 Uhr
Programm:
Begrüßung
Was versteht man unter einer gelingenden Beziehung?
Priv. Doz. Dr. Annette Streeck-Fischer, Chefärztin Abtlg. Kinder- u. Jugendliche
Über den Zusammenhang von Fühlen, Denken und Lernen
Dr. Karl Gebauer, Rektor i.R., Autor
Erfahrungen aus dem Patenschaftsprojekt
Elisabeth Rogge-Snitil, Supervisorin
Organisation und Kooperation
Elke Lahmann, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Göttingen und
Dr. Claudia Cordes, Ärztin und Koordinatorin
Diskussion
Einladung inkl. weiteren Informationen als [.PDF-Datei]
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04. Oktober 2007
Startschuss Antolin in Schulen - Bürgerstiftung Göttingen übergibt Antolin-Lizenzen an alle Göttinger Grundschulen
LeseStark mit Antolin heißt ab sofort die Motivation zum Lesen in den 19 Göttinger Grundschulen. Finanziert werden diese mit Hilfe einer Spende des Vorstandsvorsitzenden Peter Cordes gesammelt auf seinem 60. Geburtstag in Höhe von 1300 €.
Am Montag, den 8. Oktober um 8.30 Uhr werden diese Lizenzen stellvertretend in der Egelsbergschule von der Bürgerstiftung Göttingen und der Sozialdezernentin Dr. Schlapeit-Beck als Förderer der Lehrerqualifikation im Bereich Antolin an die Schule(n) bzw. direkt an die Schüler übergeben.
"Ziel und Hintergrund der Leseförderung unserer Primaner ist es", erläutert der Vorsitzende und Spender Cordes, "die Lesefreude unserer Kinder schon frühzeitig in Gang zu bringen. Bücher stehen leider, möchte ich sagen, in starker Konkurrenz zu Fernsehen und Computer schon bei unseren Kleinsten. Die Freude an gelesenen Geschichten und damit Kreativität ist ein unersetzliches Abenteuer. Unsere Bürgerstiftung will sich gemäß ihres Mottos dafür stark machen. Mir ist es daher eine innere Freude, die Geschenke meines 60. Geburtstages, der Beginn meines 6. Jahrzehnts, in die Bildung unserer Zukunft zu investieren."
Antolin ist ein Projekt zur Förderung des Lesens, es nutzt die Anziehungskraft des Computers auf Kinder aus, um diese zum Lesen zu verführen. In der Datenbank von Antolin.de sind zur Zeit ca. 15.000 Bücher, darunter auch fremdsprachige Kinder- und Jugendbücher und Spiele für die Klassen 1 - 10 erfasst und mit Fragen aufbereitet. Via Internet werden die Kinder geprüft, ob sie den Text gelesen und verstanden haben.
Nach dem Start am Montag können zunächst alle Göttinger Grundschulen eine von der Göttinger Bürgerstiftung für ein Jahr finanzierte Antolin-Lizenz benutzen.
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01. Oktober 2007
Hospizstiftung erhält Zustiftung - 150.000 € für Hospizstiftung der Bürgerstiftung Göttingen
Die Treuhandstiftung der Bürgerstiftung Göttingen zum Thema Hospiz hat passend zum Tag der Deutschen Bürgerstiftungen ein Zustiftung in Höhe von 150.000€ erhalten. "Damit beträgt die Gesamtsumme dieser im März 2007 erst gegründeten Treuhandstiftung Hospiz 200.000€. Der Zinsertrag dieser Treuhandstiftung kommt zu 100% der menschenwürdigen Sterbebegleitung in Göttingen zugute." betont die Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Göttingen Elke Lahmann, die gleichzeitig im Stiftungsrat der Hospizstiftung ist. "Wir freuen uns sehr, dass diese Themenstiftung so schnell weitere Unterstützung gefunden hat."
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01. Oktober 2007
Transparenz und Öffentlichkeit - Bürgerstiftung Göttingen erhält Gütesiegel
Die Bürgerstiftung Göttingen erhält das dritte Mal in Folge das Gütesiegel des Arbeitskreises Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Damit werden die Bürgerstiftungen ausgezeichnet, die nach den 10 Merkmalen von Bürgerstiftungen arbeiten. Typische Merkmale sind beispielsweise die Regionalität, die unbedingte Unabhängigkeit, die Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft, kontinuierlicher Kapitalaufbau zugunsten der Region und Transparenz. Das Gütesiegel wird verliehen am 1.10.07, dem Tag der deutschen Bürgerstiftungen und hat eine Gültigkeit von zwei Jahren. „Wir arbeiten zwar für das Ziel, der Region gemeinnützige Projekte zu ermöglichen, für die es sonst kein Geld geben würde und damit inhaltsbetont“ erläutert die Geschäftsführerin Elke Lahmann. „Wir freuen uns aber selbstverständlich, dass wir eine äußere Bestätigung für unsere gemeinnützige Arbeit erhalten und damit eine Anerkennung über den richtigen Weg. Es gibt verschiedene Formen von Bürgerstiftungen. Unsere Form ist eine der
langwierigsten, um einen großen, handlungsfähigen Kapitalstock aufzubauen. Aber genau darauf sind wir stolz!“
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10. Juli 2007
10 Jahre Bürgerstiftung Göttingen - Geburtstagsansprache
Was sind schon 10 Jahre angesichts der Ewigkeit? Stiftungen sind auf Dauer angelegt, auf die dem Menschen absehbare Ewigkeit. Aber: 10 Jahre. Damit zählt die Bürgerstiftung Göttingen zu den ältesten Bürgerstiftungen in Deutschland nach der im Dezember 1996 gegründeten "Stadtstiftung Gütersloh" und der "Bürgerstiftung Hannover", die im Dezember 1997 von der Stiftungsaufsicht genehmigt wurde.
Gründungsstifter waren, und es lohnt, daran zu erinnern, neben dem Initiator Peter Cordes Landessuperintendent Dr. Hinrich Buß, Prof. Dr. Jens Frahm, die Autohaus Südhannover GmbH, die Gräflich von Hardenbergsche Kornbrennerei GmbH & Co. KG, Frau Renate Kahlweit, Herr Dr. Hans-Rudolf Kurth, die August Oppermann Kiesgewinnungs- und Vertriebs GmbH, der Rotary Freundes- und Hilfskreis Südniedersachsen e.V., Frau Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süßmuth, die Bundestagsabgeordnete Inge Wettig-Danielmeier, der damalige Wissenschaftsminister Thomas Oppermann und ich selbst.
Zunächst unter dem Namen "Stiftung Göttinger Tafel" gegründet öffnete sich die Stiftung durch Umbenennung im November 1999 in "Bürgerstiftung Göttingen" der Förderung gemeinnütziger Projekte, die in der Stadt und im Landkreis Göttingen in den Bereichen Jugend, Kultur, Soziales und Umwelt durchgeführt werden. Ihren Stiftungszweck umschreibt die Satzung: "Der ausschließliche und unmittelbare Zweck der selbstlos tätigen Stiftung ist, die finanziellen Grundlagen zu schaffen, um gemeinnützige Projekte, die in der Stadt und in dem Landkreis Göttingen in den Bereichen Jugend, Kultur, Soziales und Umwelt durchgeführt werden, zu fördern. Die Stiftung unterstützt und initiiert in dieser Region Maßnahmen und gemeinnützige Projekte, die der Hilfe für Bedürftige oder der Integration von gesellschaftlichen Randgruppen dienen."
Die Gründungsstifter hatten jeweils 5.000,00 DM Stiftungskapital eingebracht. Durch Aktionen wie das Stiftungskonzert noch im Jahre 1997, eingegangene Spenden und Zustiftungen erhöhte sich das Stiftungskapital bereits Ende November 1998 auf 175.000,00 DM. Durch Benefiz-Aktionen und insbesondere durch Übernahme von Treuhandstiftungen wie der Göttinger Palliativ- und der Hospizstiftung ist das Stiftungskapital der Bürgerstiftung Göttingen zwischenzeitlich auf 500.000,00 € gestiegen. Das eigene Kapital der Stiftung beläuft sich - immer noch, muss man sagen - auf rund 100.000,00 €.
Zustiftungen hat es gegeben durch die Raulf-Bau GmbH, Frau Elke Praetorius, Herrn Prof. Dr. Jungermann, die Sparkasse Göttingen, die Volksheimstätte Landkreis Göttingen, Dr. Eberhard Streib, Dr. Silke Merzyn und Dr. Sabine Heinlein für die Göttinger Kinderärzte.
Unsere Bürgerstiftung Göttingen ist eine Gemeinschaftsstiftung im Aufbau - von Bürgern für Bürger. Es ist nicht einfach der Sack Geld mit einem Vorstand und einem Stiftungsrat, die Entwicklung ist dynamisch. Wir rufen seit der Gründung alle Bürger aus Stadt und Landkreis Göttingen auf, sich zu engagieren, das Vermögen der Bürgerstiftung weiter aufzubauen, um langfristig und nachhaltig helfen zu können. Wir sammeln nicht nur große Beträge, sondern gerade von den einzelnen Bürgern auch kleinere Beträge als Zustiftung direkt in unser Stiftungskapital. Das Kapital selbst bleibt, die Stiftung arbeitet lediglich mit den Erträgen und mit Spenden.
Wir gehörten zu den ersten Bürgerstiftungen, inzwischen verwandeln in über 147 Bürgerstiftungen in Deutschland Bürgerinnen und Bürger ihre eigene Regionenverbundenheit in Stiftungskapital und in gute Projekte. Innerhalb dieser 10 Jahre wurde ein Gesamtstiftungskapital in Deutschland in Höhe von über 50 Mio. € zusammengetragen. Das ist eine Erfolgsbilanz dieser Stiftungsform.
Bürgerstiftungen haben sich als Wegweiser herausgebildet. Sie sind unabhängig von Parteien, Kirche oder anderen Gruppenzugehörigkeiten, sie sind rein regionalbezogen und vor allen Dingen nachhaltig, mit sehr geringem Geschäftsaufwand.
Die Bürgerstiftung Göttingen hat ein Patenschaftsprojekt für Kinder im Grundschulalter "Zeit für ein Kind" ins Leben gerufen, dem wegen starker Nachfrage vor kurzem ein gleich-geartetes Projekt für die älteren Kindern ab Klasse 5 nachfolgte, die Mentoreninitiative "Zeit für Jugendliche". Beide Projekte werden ehrenamtlich koordiniert, ebenso laufen die Patenschaften. Dahinter steckt ein großer Zeitaufwand seitens aller Beteiligten. Ich bedanke mich im Namen der Bürgerstiftung an dieser Stelle bei allen Engagierten in und um diese beiden Projekte ganz herzlich.
Vor 2 Jahren wagten wir noch einen Schritt weiter und konzipierten unser Programmthema "Kinderarmut in Göttingen". Gemeinsam mit dem "Blick" starteten wir zu dem Thema eine vorweihnachtliche Kerzenverkaufsaktion und sammelten alles in allem über 30.000,00 €. Für dieses Jahr planen wir eine zweite Kerzenverkaufsaktion, dieses Mal mit großer Hilfe aller weiterführenden Schulen oder besser gesagt: den Schülerinnen und Schülern nach dem Motto "Schüler helfen Schülern". Der Erlös soll in einen zentralen Sozialfonds fließen, der bedürftigen Schülern beim Mittagstisch und die Arme greifen soll, aber auch zum Beispiel für Klassenfahrten bei den Kindern, die sonst nicht mitfahren könnten.
Eine Zusammenführung der verschiedenen Akteure aus dem Buchbereich gelang uns bei dem Leseförderprojekt "Lesestark mit Antolin" gemeinsam mit der Stadtbibliothek, allen Göttinger Buchhandlungen und dem Steidel-Verlag. Hier engagierte sich insbesondere unser Vorstandsmitglied Ursula Nahrgang.
Am Freitag und Samstag dieser Woche ist die Bürgerstiftung Mitträgerin der "Bildungskonferenz Göttingen".
Sie sehen, Stiftungsvorstand und Stiftungsrat stecken voller Ideen, um das Konzept einer wirklichen "Bürgerstiftung" in Göttingen umzusetzen. Dazu benötigen wir weiterhin Ihre Hilfe. Dem rührigen Vorstand, nämlich
Peter Cordes
Dr. Rainer Kallmann
Ursula Nahrgang und
Heinz Weitemeyer
danke ich namens des Stiftungsrates herzlich für das große und - wie Sie wissen - ehrenamtliche, also vergütungslose Engagement, mein großer Dank gilt weiterhin der seit nunmehr 7 Jahren tätigen Geschäftsführerin Elke Lahmann. Wenn Sie noch ein wenig mehr erfahren wollen, schauen Sie doch einfach auf unsere Website buergerstiftung-goettingen.de.
Hegel hat in seiner Philosophie des Rechts geschrieben: "Meinen Zweck befördernd befördere ich das Allgemeine und dieses wiederum befördert meinen Zweck." Eine treffende Leitidee für eine Bürgerstiftung. Befördern Sie Ihren Zweck, befördern Sie damit das Allgemeine und Sie werden sehen, dieses wiederum befördert Ihren Zweck.
Harald Noack, Vorsitzender des Stiftungsrates
Ansprache als [.PDF-Datei]
Begrüßungsansprache Wilhelm Gerhardy,
Bürgermeister der Stadt Göttingen
Sehr geehrter Herr Dr. Noack,
sehr geehrter Herr Cordes,
sehr geehrte Frau Lahmann,
sehr geehrte Damen und Herren!
Herzlich willkommen im Festsaal des Altes Rathauses der Stadt Göttingen zu einer Geburtstagsfeier: 10 Jahre Bürgerstiftung Göttingen! Gerne überbringe ich Ihnen die besten Wünsche zu diesem Anlaß von Rat und Verwaltung der Stadt Göttingen und darf hier einschließen die Grüße von Kreistag und Verwaltung des Landkreises.
Eine Kommune, die eine Bürgerstiftung in ihren Mauern weiß, kann sich glücklich schätzen. Was die Bürgerstiftung Göttingen leistet, hat Dr. Noack sehr eindrucksvoll dargelegt. Ohne dies nun zu wiederholen zunächst ein ganz herzliches Dankeschön:
An den Vorstand – hier wiederhole ich gern – mit Peter Cordes, Dr. Rainer Kallmann, Ursula Nahrgang und Heinz Weitemeyer, dem gesamten Stiftungsrat sowie der Geschäftsführerin Elke Lahmann.
Die Bürgerstiftung war es auch, die 2003 die Initiative zum 1. Göttinger Stiftungstag ergriff, der dann am 4. Oktober hier im Rathaus stattfand und der deutlich machte, wie breit heute das Spektrum der verschiedenen Stiftungen auch in unserer Stadt ist.
Es gibt eine lange, nach Jahrtausenden zu bemessende Tradition, was das Stiften angeht.
Stiften hat mit Geben zu tun; mit Teilen zum Wohle Anderer. Das war schon zu Zeiten des Gaius Maecenas im alten Rom der Fall, der immerhin im ersten Jahrhundert v. Chr. Dichter wie Vergil und Horaz förderte.
Die geistigen Quellen sind – wie in vielen Fragen unseres Lebens – in der Bibel zu finden: In den Weisheitsbüchern lesen wir bei den salomonischen Sprüchen (11,24):
„Mancher teilt reichlich aus – und wir sind dabei reicher; Ein anderer hält, mehr als recht, zurück – und wird dabei ärmer.“
Als erste moderne Stiftung gilt vielen die von Jacob Fugger 1525 in Augsburg errichtete Sozialsiedlung. Zu den Motiven der damaligen Stifter gehörte sicher auch, Milde vor dem jüngsten Gericht zu finden.
Stiftungen setzen Stifter voraus. Zwölf berühmte Stifterfiguren können wir im Westchor des Naumburger Doms bewundern – Wettinisch, Ekkardinische Persönlichkeiten aus dem 11. Jahrhundert – das Gesicht der Uta gehört zu den bekanntesten der westlichen Kunst.
Zurück nach Göttingen:
Im Jahr 1402 stifteten vermögende Angehörige der Jacobigemeinde für ihre Kirche einen neuen Hochaltar, und 1424 folgten Herzog Otto Cocles (der Einäugige) und elf Adelsfamilien diesem Beispiel mit der Stiftung eines Altars für die Kirche des Barfüßerklosters. Diese Stiftungen zeugen zum einen vom ansehnlichen Reichtum und erfreulichen Kunstsinn von Bürger und Adel, sind doch beide Altäre herausragende Beispiele der spätmittelalterlichen Kunst Niedersachsens.
Im Jahre 1437 z.B. stiftete der Göttinger Bürger Ludolf Ackermann, auch Ludolf Schnippen genannt, dem Leprosenhospital St. Batholomäi vor dem Weender Tor ein Stück Land, von dessen Erträgen den Kranken jährlich eine Tonne Butter gekauft werden sollte. Neun Jahre später verfügte er, dass für ewige Zeiten jede4s Jahr ein Laken Göttinger Tuch – das sind ca. 15 m2 – unter die Insassen eines anderen Göttinger Hospitals, dem Armenhaus zum Hl. Kreuze – verteilt werden sollte. Bei der Johanniskirche bestand eine selbständige Stiftung für Arme, die „spende“ oder „stipa“. Durch sie und andere milde Stiftungen wurden den Bedürftigen Geld, Brot, Butter, Heringe, Lachs, Feigen, Tuche oder Schuhe gespendet. Wer denkt hier nicht an die Göttinger Tafel, aus der dann 570 Jahre später die Bürgerstiftung Göttingen hervorgegangen ist!
Sehr geehrte Damen und Herren!
Zwischen all den täglichen Krisenmeldungen die hoffnungsvolle Topmeldung:
Immer mehr Bürger/innen sind bereit, Verantwortung für ihr Gemeinwesen zu übernehmen.
Das traditionelle Gesellschaftsmodell, das die Gesellschaft in einen privaten und einen öffentlichen Bereich teilt, wird erweitert um die dritte Kraft – den aktiven Bürger, die aktive Bürgerin.
Gerade Stiftungen sind eine wichtige Möglichkeit für Bürger, gemeinnützige Zwecke auch ohne staatliche Mittel und mit eigener Schwerpunktsetzung zu fördern. Die Vermögen in Höhe von 2 Bio. € - 2 mit 12 Nullen -, die nach einer Schätzung in den nächsten 10 Jahren vererbt werden, fallen zwar nicht alle in Göttingen an, zeigen aber große finanzielle Potentiale auf.
Angesichts der aus finanziellen Gründen dramatisch sinkenden Gestaltungskraft der Stadt, werden bürgerschaftliches Engagement und damit auch Stiftungen vieles übernehmen, was dem Gemeinwohl und der Verbesserung der Lebensqualität zu Gute kommt. Gleichwohl müssen wir darauf achten, dass aus Stiftungserträgen nicht die originären kommunalen Aufgaben finanziert werden, denn Stifter möchten nicht als Lückenbüßer zu Gunsten des Abbaus von gesetzlichen Leistungen dienen. Ein breiter Konsens zwischen Allen Beteiligten ist also erforderlich.
Diesen Konsens wünsche ich uns.
Der Bürgerstiftung Göttingen wünsche ich viele erfolgreiche Jahre, große Zustiftungen und Spenden.
Und wenn noch jemand hier im Raum ist, der fragt, ob es sich lohnt zu stiften, da verweise ich auf die Sprüche des Salomon: Es lohnt sich!
Herzlichen Dank.
Ansprache als [.PDF-Datei]
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03. Juli 2007
10 Jahre Bürgerstiftung Göttingen
Die Bürgerstiftung Göttingen feiert am Montag, den 9. Juli 2007 um 18.30 Uhr im Alten Rathaus ihr 10jähriges Bestehen mit einem öffentlichen Festvortrag zu einem ihrer Hauptthemen: Kinderarmut.
Nach einer festlichen Einstimmung durch den jungen Göttinger Musiker Máté Balogh auf dem Marimbaphon referiert der bundesweit bekannte Strafverteidiger Rolf Bossi über sein im Februar 2007 erschienenes Buch Die gemachten Mörder. Wenn Jugendliche zu Tätern werden - Wege aus der Gewaltspirale. In diesem Buch setzt sich Bossi umfassend mit den Ursachen der wachsenden Jugendgewalt in unserer Gesellschaft auseinander. Seit er den Schauspieler Günter Lamprecht und seine Lebensgefährtin, die 1999 von einem jugendlichen Amokläufer in Bad Reichenhall schwer verletzt worden waren, als Nebenkläger vor Gericht vertreten hat, beschäftigt den Anwalt, wie prekäre Familienverhältnisse, Mängel im Bildungswesen, schädliche Medieneinflüsse und die in seinen Augen verfehlte bundesdeutsche Integrationspolitik immer mehr Jugendliche zu hoffnungs- und perspektivlosen Gewalttätern – und manchmal eben auch zu Mördern – macht. Sein Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für bessere Erziehung, schulische Förderung, berufliche
Ausbildung und ein Aufruf zum Kampf gegen gefährdende Umwelteinflüsse.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Festvortrag!
Außerdem laden wir alle Bürger ein zum Engagement für die Themen der Region – gegen Kinderarmut in Göttingen.
Beginn: 18:30 Uhr
Ort: Altes Rathaus
Musik Maté Balogh, Marimbaphon: J. S. Bach, C-Dur Preludium aus den Cello Suiten
Begrüßung, Stiftungsratsvorsitzender Dr. Harald Noack
Begrüßung, Bürgermeisterin der Stadt Göttingen Katharina Lankeit
Musik Maté Balogh, Marimbaphon: Steve Hitch, Yellow after the rain / Michael Großmann, Carrebien Lullaby
Festvortrag Rolf Bossi über sein neustes Buch „Die gemachten Mörder. Wenn Jugendliche zu Tätern werden - Wege aus der Gewaltspirale“
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27. Juni 2007
Erste Bildungskonferenz der Region Göttingen
Am 13. und 14. Juli 2007 findet in der IGS Göttingen die erste Konferenz -Bildungsregion Göttingen- statt. Sie soll in eine Initiative zum regionalen Bildungsmanagement münden.Auf dieser gedanklichen Grundlage haben die drei Landtagsabgeordneten Dr. Harald Noack (CDU), Stefan Wenzel (Grüne) und Dr. Gabriele Andretta (SPD) partei- und wahlkreisübergreifend das Projekt „Bildungsregion Göttingen“ im Januar 2006 entwickelt. Ausrichter sind der Verein -IMPULS Schule und Wirtschaft-, die Bürgerstiftung Göttingen, die Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen (BIGS) und der Regionalverband Südniedersachsen.
Entwicklungschancen der Region hängen nicht zuletzt davon ab, ob geeignete qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen werden können. Bildung beginnt aber bereits im Kindesalter. Wenn es gelingt, durch gemeinsame Anstrengungen das Bildungssystem weiter zu verbessern, dient dies auch der Region.
Im Mittelpunkt der Konferenz steht der Mensch - das Kind, der Jugendliche und der Erwachsene. Was kann der Einzelne für seine Bildung tun? Welche Unterstützung können dabei Bildungseinrichtungen von der Kindertagesstätte bis zur Hochschule und dem Betrieb leisten und wie arbeiten sie zusammen? Was ist Aufgabe von Staat und Gesellschaft? Welche Möglichkeiten der Optimierung des Bildungssystems gibt es in der Region Göttingen? Fragen wie diese werden unter Beteiligung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Schulträgern, Betrieben, Kommunal- und Landespolitik, LehrerInnen, ErzieherInnen, Eltern, SchülerInnen, Auszubildenden und Studierenden gemeinsam erörtert.
Anmeldung zur Konferenz via www.bildungsregion-goettingen.de .Der Kostenbeitrag für das Freitagabendbuffet und die Tagungsgetränke beträgt 30,- €.
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25. Juni 2007
Kinderarmut und Übergewicht
Die Bürgerstiftung Göttingen engagiert sich vielfältig zum Thema "Kinderarmut in Göttingen". Innerhalb einer gleichnamigen Veranstaltungsreihe gemeinsam mit der Volkshochschule veranstaltet sie pro Halbjahr einen Vortrag zu einem Teilbereich des brisanten und verdrängten Themas Armut bei Kindern in unserer Stadt.
Vor kurzem referierte Dr. Markus Röbl über vom Sozialpädiatrischen Zentrum der Uniklinik Göttingen über "Kinderarmut und Übergewicht"
In einem Übersichtsvortrag wurde der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Kinderarmut dargestellt. Es wurde diskutiert, inwieweit Kinderarmut und Übergewicht nicht ein Widerspruch ist, welche Einflußfaktoren dazu führen und warum gerade Kinder und Jugendliche aus sozial weniger privilegierten Schichten eher zu Übergewicht neigen.
Außerdem wurde beleuchtet, welche Rolle neben dem sozialen Umfeld Kindergarten, Schule, Sportvereine und Freizeitangebote bei dieser Problematik spielen, welche Verantwortung die Gesellschaft trägt und welche Folgen auf die Gesellschaft zukommen, wenn es nicht gelingt, die steigende Tendenz des kindlichen Übergewichts zu bremsen.
Mögliche Lösungsansätze wurden angesprochen.
Die Folien zum Vortrag können Sie auch hier als [.PDF-Datei] herunterladen.
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08. Juni 2007
Terminankündigung - Kinderarmut und Übergewicht
Die Bürgerstiftung Göttingen engagiert sich vielfältig zum Thema "Kinderarmut in Göttingen". Innerhalb einer gleichnamigen Veranstaltungsreihe gemeinsam mit der Volkshochschule veranstaltet sie pro Halbjahr einen Vortrag zu einem Teilbereich des brisanten und verdrängten Themas Armut bei Kindern in unserer Stadt.
Am Donnerstag, den 14. Juni zwischen 19.00-21.00 Uhr referiert der Kinderarmut am Sozialpädiatrischen Zentrum der Uniklinik Göttingen über "Kinderarmut und Übergewicht". Ort: VHS Göttingen, Bahnhofallee 7.
In einem Übersichtsvortrag soll der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Kinderarmut dargestellt werden. Ist Kinderarmut und Übergewicht nicht ein Widerspruch? Welche Einflußfaktoren führen dazu, dass gerade Kinder und Jugendliche aus sozial weniger privilegierten Schichten eher zu Übergewicht neigen?
Welche Rolle spielen neben dem sozialen Umfeld, Kindergarten, Schule, Sportvereine und Freizeitangebote bei dieser Problematik? Welche Verantwortung trägt die Gesellschaft?
Welche Folgen kommen auf die Gesellschaft zu, wenn es nicht gelingt, die steigende Tendenz des kindlichen Übergewichts zu bremsen?
Es sollen mögliche Lösungsansätze diskutiert werden, die für Göttingen erfolgversprechend sein könnten.
Das Seminar richtet sich an alle, die sich für die Zusammenhänge von Kinderarmut und Übergewicht interessieren.
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18. April 2007
„LeseStark mit Antolin“
Eine Bürgerstiftung engagiert sich per definitionem regional und dies gemeinsam mit den Bürgern der Region. Unser Schwergewicht liegt gemäß Satzung speziell im Kinder- und Jugendbereich.
Vor 2 Jahren entwickelten wir unser Programmthema „Kinderarmut in Göttingen“. Zum einen ist hier die finanzielle Hilfe für die 23% betroffenen Kinder in unserer Stadt angesprochen. Zum anderen lassen sich viele Türen daneben öffnen. Unsere beiden Patenschaftsprojekte Zeit für ein Kind und Zeit für Jugendliche bilden unsere sozialpädagogische Säule. „LeseStark mit Antolin“ die Säule der Bildung – Fördern und Fordern im Elementarbereich.
Lesen ist die Grundlage unseres heutigen Wissens – „Antolin“ verknüpft diese Grundlage mit moderner Technik. Antolin kann etwas abstrakt bezeichnet werden als Verknüpfung der Leidenschaft unserer Kinder mit den Anforderungen des Größerwerdens.
Eine Bürgerstiftung – und so auch unsere Göttinger – will vor Ort direkt und niedrigschwellig in Kooperationen mit lokalen Unternehmen, Institutionen und/oder Bürgern mit Zeit und Geld Defizite abbauen, das möglichst früh und unabhängig. Bürgerstiftungen sind aber kein verlängerter Arm kommunaler Aufgaben.
„Lesestark mit Antolin“ ist ein weiteres Beispiel solch einer Aufgabe von Bürgern für Bürger in der Region.
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14. März 2007
Aktuelle Presseinformation : Bildung und Begegnung für unsere Kinder
Aus aktuellem Anlass wurde eine neue Presseinformation hinzugefügt.
Wie gewohnt finden Sie diese in der Rubrik: Presse.
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09. März 2007
Die Bürgerstitung Göttingen bittet um Mithilfe
Aus aktuellem Anlass eine Zeitungsanzeige aus dem Göttinger Tagblatt vom 05. März 2007
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06. März 2007
Aktuelle Presseinformation : Hospizstiftung für Göttinger Bürgerstiftung
Aus aktuellem Anlass wurde eine neue Presseinformation hinzugefügt.
Wie gewohnt finden Sie diese in der Rubrik: Presse.
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