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Archiv 2008
22. Dezember 2009
13. Dezember 2009
13. Dezember 2009
31. Oktober 2009
01. September 2009
25. Juni 2009
25. Juni 2009
26. Mai 2009
28. März 2009
03. März 2009
25. Februar 2009
10. Februar 2009
30. Januar 2009
Archiv
2009 - 2008 - 2007 - 2006
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Kontakt
Bürgerstiftungen Göttingen
c/o Sozietät Menge-Noack
-Geschäftsstelle-
Robert-Koch-Strasse 2
D - 37075 Göttingen
Fon: 0551-54 713 26
Fax: 0551-50 305 77
E-Mail-Link
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Archiv 2009 - Aktuelles
22. Dezember 2009
Die Bürgerstiftung Göttingen wünscht...
Die Bürgerstiftung Göttingen wünscht allen ein friedliches Weihnachtsfest 2009 sowie für unsere Region weiterhin viele gemeinsame gute Ideen für 2010!
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13. Dezember 2009
Im Interview mit dem Göttinger Tagblatt: Peter Cordes von der Bürgerstiftung Göttingen
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(Quelle: Göttinger Tagblatt)
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Lesen Sie das ganze Interview mit Peter Corders von der Bürgerstiftung Göttingen als .pdf-Datei.
Weitere Informationen:
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13. Dezember 2009
Vorstandswechsel bei der Bürgerstiftung Göttingen
Nach zwölf Jahren hat der Initiator und Mitgründer der Bürgerstiftung Göttingen, der Augenarzt Peter Cordes (62 Jahre), das Amt des Vorstandsvorsitzenden abgegeben. Mit viel Elan und persönlicher Überzeugungskraft ist es ihm in diesen Jahren gelungen, Projekte der Bürgerstiftung zu gründen wie beispielsweise die beiden Patenschaftsprojekte „Zeit für ein Kind“ und Zeit für Jugendliche“ sowie die drei Jugendpreise „Göttingen Courage. Jugendpreis für Zivilcourage“, „Göttinger Umweltpreis“ und den Ehrenamtspreis „Aktive Schüler!“. Cordes hat das Thema „Kinderarmut in Göttingen“ mithilfe von zwei großangelegten Kerzenverkaufsaktionen zusammen mit dem „Blick“ neu aktualisiert. Es ist nicht zu viel gesagt, dass dieses Thema seitdem nicht nur in Göttingen großgeschrieben wird. Die Bürgerstiftung bietet weiterhin viele Einzelprojekte, um bedürftigen Kindern in Göttingen zu helfen. Auf einem kleinen Empfang wurde Cordes im Anschluss an die Stiftungsratssitzung am vergangenen Dienstag verabschiedet.
Peter Cordes bleibt der Bürgerstiftung jedoch erhalten, er wurde auf der letzten Sitzung des Stiftungsrates einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden des Stiftungsrates gewählt. Er wird auch fernerhin einzelne Projekte der Bürgerstiftung Göttingen betreuen wie kranken Kindern Geschichten im Krankenhaus vorzulesen. Zu seinem Nachfolger als Vorsitzender des Vorstandes wurde auf derselben Sitzung Rüdiger Reyhn einstimmig gewählt.
Weitere Informationen:
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31. Oktober 2009
Jugendpreisverleihung - Die Kinder- und Jugendpreise für Zivilcourage, Umwelt und Schüleraktivität
Im siebten Jahr werden die Kinder- und Jugendpreise der Bürgerstiftung Göttingen verliehen. In diesem Jahr erstmals in den Räumen der Bürgerstiftung Göttingen selber. „Wir wollen den Preisen versuchsweise über eine Verleihung im privateren Rahmen die persönliche Note geben, die jeder Aktive in seinem Engagement bewiesen hat“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Peter Cordes. „Engagement ist zwar privat, aber es wird öffentlich, wenn es sich auf andere bezieht. Die Öffentlichkeit schaffen wir mit der Ehrung und Preisübergabe, zu der Frau Lankeit ihr Kommen zugesagt hat.“
Fünf Aktivitäten stehen auf der Preisliste, zu jedem Preis gibt es mindestens einen Preisträger.
Die Preisübergabe findet am Samstag, den 7.11. um 16.00 Uhr in den Räumen der Bürgerstiftung Göttingen, C/o Menge-Noack, Robert-Koch-Str. 2, 3. Etage, statt.
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01. September 2009
Bildung – Lesen - Patenschaften - Bürgerstiftung Göttingen kooperiert mit der Stadtbibliothek Göttingen
Annähernd 50 aktive Paten- und Mentorenschaften betreut die Bürgerstiftung Göttingen laufend. Das bedeutet 50 Kinder und Jugendliche und 50 Ehrenamtliche, die viel Zeit miteinander verbringen. Die Bürgerstiftung Göttingen und die Stadtbibliothek Göttingen nahmen das zum Anlass, ihre Kooperation in Leseförderung und Bildung weiterzuführen.
In dieser Zusammenarbeit ermöglicht die Stadtbibliothek allen Aktiven der Patenschaften „Zeit für ein Kind“ und „Zeit für Jugendliche“ eine einjährige kostenlose Buchausleihe.
„Die Bibliothek ist für viele unserer Paten ein Ort ihre Patenkinder zu treffen und gemeinsam mit ihnen zu lesen und zu spielen. Die Vorteile für die Kinder liegen auf der Hand. Wir aber freuen uns auch, dass wir mittels der Kooperation zusätzlich das nicht unerhebliche Ehrenamt würdigen können“, kommentiert Elke Lahmann, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Göttingen.
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25. Juni 2009
Gesundes Trinken in Göttinger Schulen - Bürgerstiftung Göttingen übergibt ihre vier Wasserautomaten an die Schulen
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(Foto: Markus Hartwig)
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Die Bürgerstiftung Göttingen ließ vor vier Jahren an vier Hauptschulen (Heinrich-Heine, Käthe-Kollwitz, Anne-Frank und Schule am Osterberg) als einen Beitrag gegen Kinderarmut und für gesunde Ernährung Wasserautomaten aufstellen. Die Schüler konnten für drei Euro eine Flasche kaufen und ein ganzes Jahr kostenlos Wasser zapfen. Über einen Vertrag hat die Bürgerstiftung alle Kosten für 4 Jahre getragen. Nun hat sie die Anlagen an die vier Schulen übergeben.
Peter Cordes, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Göttingen anlässlich der Übergabe:
„Fast 45.000 € haben wir mit Bürgerkraft für gesundes Trinken an diesen vier Schulen investiert. 26.000€ davon für die Geräte, der Rest sind Wartungskosten, d.h. jährliche Kontrollen der Geräte und des Wassers. 45.000€ insgesamt bedeutet 11.000€ pro Schule über vier Jahre, damit 1400 Schüler mit genügend Flüssigkeit versorgt werden können. Ich finde, das ist eine absolut wichtige und sinnvolle Investition in unsere Jugend. Ich als Augenarzt erlebe es leider immer wieder, dass Schüler nicht leistungsfähig sind, WEIL sie zu wenig trinken. An diesen vier Schulen kommt das seit vier Jahren nicht mehr vor. Ein Konzept, das Nachahmung gefunden hat und hoffentlich in alle anderen Schulen übertragen wird. Das aber ist nicht Aufgabe einer Bürgerstiftung. Wir initiieren, wo wir aus der Bürgerschaft unterstützt werden und zwar mit Zeit, Ideen und mit Geld. 45.000€ Spenden haben wir zusammen getragen. Das muss uns das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit unserer Schüler wert sein. Nun übergebe ich die Wasserautomaten an die Schulen und damit an die Schulträger, die diesen Weg nicht nur fortsetzen, sondern ausbauen mögen.“
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25. Juni 2009
Bürgerstiftung Göttingen – vor Ort aktiv - Kreative Köche
Deutschlandweit präsentieren Bürgerstiftungen ihre Projekte auf bundesweitem Aktionstag.
Berlin/Göttingen, 18. Juni 2009. Bürgerstiftungen sind täglich wirksam in ihrem Engagement für ihre Umgebung und das Gemeinwohl – von Juist bis Ravensburg, von Aachen bis Dresden. Dies in einer Momentaufnahme sichtbar zu machen ist Ziel des bundesweiten Aktionstages der Bürgerstiftungen „Vor Ort aktiv – deutschlandweit“, den die Initiative Bürgerstiftungen [IB] für den 18. Juni ausgerufen hat.
Mehr als 60 Bürgerstiftungen – also über jede dritte Gütesiegel-Bürgerstiftung – aus dem gesamten Bundesgebiet nehmen an dem Aktionstag teil und stellen ihre Aktivitäten vor: Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen pflanzt Lebensbäume für Neugeborene, die Bürgerstiftung Rendsburg baut ein Insektenhotel, die Bürgerstiftung Göttingen kocht mit Schülern ihre Erlebnisreise Essen (Personn-Schule, 9.00 Uhr).
Auf der Internetseite der IB kann in Text und Bild verfolgt werden, welche Bürgerstiftung welches Projekt vorstellt: www.die-deutschen-buergerstiftungen.de.
„Es sollen die vielfältigen Projekte von Bürgerstiftungen in ganz Deutschland vorgestellt und damit exemplarisch die Vielfältigkeit der Arbeitsmöglichkeit von diesen veranschaulicht werden“, erklärt Elke Lahmann, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Göttingen diesen deutschlandweiten Aktionstag.
Der Aktionstag zeigt auch die dynamische Entwicklung im Bürgerstiftungssektor: Die erste Bürgerstiftung wurde 1996 in Gütersloh gegründet, die zweite in Göttingen am 9. Juli 1997. Seitdem sind insgesamt 220 weitere Bürgerstiftungen dazu gekommen, von denen 166 ein Gütesiegel tragen und damit alle 10 Merkmale einer unabhängigen, lokalen und aktiven Bürgerstiftung erfüllen. Insgesamt verwalten diese 220 Bürgerstiftungen ein Vermögen in Höhe von 100Mio €, arbeiten 260.000 Stunden im Jahr für das regionale Gemeinwohl und weisen bereits 24 „Millionäre“ auf. „Göttingen zählt zwar noch nicht dazu. Wichtig ist aber weniger die schnelle Höhe des Stiftungsvermögens, sondern die stete Bereitschaft von Bürgern in einer Region, ihre Bürgerstiftung zu unterstützen und damit der Region nachhaltig zu helfen, z.B. auch in Form von Treuhandstiftungen und Vermächtnissen. Denn es ist gerade bei diesem Stiftungsmodell nie zu vergessen, dass das gestiftete Geld mit seinen Zinsen unmittelbar in die Bedürfnisse der Region fließen und dank des weit gefassten Zwecks auch noch in 1000 Jahren bestehen werden“, kommentiert Lahmann den Vorteil einer Bürgerstiftung.
Weitere Informationen:
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26. Mai 2009
Entdeckungsreise Essen - neugierig machen auf Gesundes schon von Kindesbeinen an
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(Foto: Markus Hartwig)
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Die drei Göttinger Politiker Dr. Gabriele Andretta (SPD), Dr. Harald Noack (CDU) und Stefan Wenzel (Grüne) kochten mit Schülern der Personn Realschule und lernten so die Ziele des Projektes kennen: Das Modellprojekt "Entdeckungsreise Essen" soll unseren Kindern durch das aktive Selberkochen vormachen, wie leicht gesunde Ernährung in den Schulalltag zu integrieren ist. Die drei Politiker wurden überzeugt und werden sich in ihren jeweiligen Parteien für mehr kochen in den Schulen einsetzen.
Weitere Informationen:
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03. März 2009
Kinderarmutsstudie - Arme Kinder wollen Elternliebe - von Nicole Janz - TAZ (24. März 2009)
Eine neue Studie über benachteiligte Kinder zeigt: Jedes zehnte Kind glaubt nicht an ein schönes Leben.
Fast alle sozial benachteiligten Kinder haben Angst davor, dass ihre Eltern arbeitslos werden oder sich trennen.
Kinder aus sozial benachteiligten Familien in Deutschland finden vor allem Liebe und verlässliche Beziehungen wichtig. Das geht aus einer "Kinderarmutsstudie" der Bepanthen-Kinderförderung und der Universität Bielefeld hervor, die am Montag vorgestellt wurde. Jedes zehnte Kind gab darin an, es glaube nicht daran, dass das eigene Leben schön werde.
Der Schwerpunkt der Studie lag erstmals darauf, wie sozial benachteiligte Kinder selbst ihre Situation wahrnehmen. "Im Vergleich zu privilegierten Kindern ist es für diese Kinder besonders wichtig, dass sie Erwachsene haben, die sich um sie kümmern", sagte die Bielefelder Erziehungswissenschaftlerin Sabine Andresen, die die Studie leitete.
Für die qualitative Studie hatte ein Forscherteam der Universität Bielefeld rund 200 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren aus Hamburg und Berlin befragt, die vergangenes Jahr bei Kinderfreizeiten des Jugendprojekts "Arche" dabei waren. Dieses bietet sozial benachteiligten Kindern Freizeitangebote und warme Mahlzeiten. Die Studie ist nicht repräsentativ.
Rund 99 Prozent der Kinder wünschen sich, von ihren Eltern geliebt zu werden. Darauf folgte "genug zu essen bekommen", "gute Freunde und Freundinnen haben" und "zur Schule gehen können". Auf die Frage, was ihre wichtigsten "Dinge" seien, nannten die Kinder zuerst Familienangehörige, Freunde und andere Erwachsene - erst dann folgten elektronische Geräte, Kuscheltiere oder ein Fahrrad.
Gleichzeitig gab jedes zehnte Kind an, es glaube nicht, dass es ein schönes Leben haben wird. Obwohl damit die überwiegende Mehrheit mit fast 90 Prozent von einer positiven Zukunft ausgeht, sei es "alarmierend", dass so viele Kinder diese Perspektive für sich nicht sähen, sagte Andresen. In Einzelgesprächen wurden die Kinder genauer über ihre Ängste befragt. "Die Arbeitslosigkeit und Angst vor einer Trennung der Eltern waren die größten Sorgen", so Andresen. Viele Kinder hätten aber auch von Gewalterfahrung in ihrer unmittelbaren Umgebung erzählt. "Kinder, die Armut erleben, nehmen die Sorge der Mutter oder des Vaters um das Geld sensibel wahr und stellen sich selbst oft die Frage, wie sie ihren Eltern helfen können." Wichtig seien deswegen außerschulische Bildungs- und Freizeitangebote, durch die die Kinder ihre Fähigkeiten entfalten könnten.
Weitere Informationen:
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03. März 2009
Tombola zugunsten "Zeit für ein Kind"
Die letzte Adventstombola des Göttinger Textilgeschäftes "Woggon" hat einen Erlös für das Patenschaftsprojekt "Zeit für ein Kind" in Höhe von 500,- € gebracht. Jeder Kunde kaufte eine Gelegenheit zum Würfeln. Kai und Christa Woggon schenkten dem Kunden Rabatte, der Kunde schenkte "Zeit für ein Kind" eine kleine Spende. Es war die 5. Adventstombola veranstaltet von Kai Woggon. Mit dem Erlös werden ein Jahr lang 20 Patenschaften finanziert.
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25. Februar 2009
Ein Stern genügt, um an das Licht zu glauben.
Die mbs Marketing- und Bildungsservice GmbH übergab der Bürgerstiftung Göttingen für das Projekt „Kinderarmut in Göttingen“ 2000€ aus ihrer Weihnachtsspendenaktion. Intention des Dienstleistungsunternehmens mbs GmbH sei es, so ein Sprecher des Unternehmens, benachteiligte Kinder in der Region zu unterstützen.
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10. Februar 2009
ZONTA spendet für „Kinderarmut in Göttingen“
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Foto v.l.: Ursula Nahrgang, Elke Lahmann (beide Bürgerstiftung) und Katharina Quirmbach, Bärbel Opitz (beide ZONTA Göttingen). (Foto: ZONTA / Claudia Weitemeyer)
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ZONTA Göttingen, ein Serviceclub berufstätiger Frauen, spendet 4.000,00 € für die Bürgerstiftung Göttingen. Die Geschäftsführerin der Stiftung Elke Lahmann sowie das Vorstandsmitglied Ursula Nahrgang nahmen den Scheck entgegen. Das Geld fließt auf Wunsch der ZONTA-Mitglieder dem Stiftungsprojekt „Kinderarmut in Göttingen“ zu.
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30. Januar 2009
Fitte Kids - Entdeckungsreise Essen - Richtig essen und trinken – besser denken!
Das Erlebnis Kochen der Bürgerstiftung Göttingen ist ein Erlebniskochen für Schüler der 6. Klassenstufe mit Unterstützung durch den Göttinger Köcheclub. Neben dem Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Dirk Oelkers kochen mit den Schülern die Göttinger Köche Jacqueline Amirfallah, Klaus Bartmann, Herr Gräwe, Herr Parasiedes, Klaus Sperling und Klaus-Peter Schindler sowie Dr. Thomas Ellrott, Catrin Ranke und Nadine Zern vom Institut für Ernährungspsychologie (IfE) und von der Personn Realschule Frau Bäuerlein, Dorothea Ratke und Gabriele Persitzky.
Ziel des Projektes ist es, Kindern und Schülern auf leichte und spielerische Weise unter fachlicher Leitung das Kochen mit saisonalen Produkten zu vermitteln. Das Vermitteln von Strategien für die Einführung eines vollwertigen kindgerechten Verpflegungskonzeptes unter pädagogischer Leitung wird durch die Personn Realschule vorgenommen.
Die Schüler müssen ihre Speisen am Ende jedes Kochkurses bewerten. Eine darauf aufbauende abschließende Beurteilung erfolgt durch die Lehrkräfte.
Zu Beginn des Kochkurses wurden alle Schüler gefragt, 1. welches deren Lieblingsessen ist und 2. was sie gerne kochen würden.
Während im 1. Kochhalbjahr noch Rezeptvorschläge der Begleiter gekocht wurden, werden im 2. Kochhalbjahr die meisten der Lieblingsrezepte der Schüler gekocht. Am Ende des Kochkurses sollen alle gekochten Rezepte in einem Rezeptbuch vereint werden.
Für eine Evaluierung des Modellversuchs sind Gruppeninterviews mit den Schülern der Jahrgänge 6 und 7, sowie der Schulleitung geplant.
Begleitend zum Erlebnis Kochen gilt es auch, die Aufmerksamkeit der jungen Köche auf die Nahrungsmittel selber zu lenken: Welche Produkte sind vitaminreich? Wie sieht gesunde Ernährung aus? Wie werden diese Lebensmittel eigenhändig verarbeitet und wie werden sie am schonendsten verarbeitet? Wo liegt der Unterschied zu Fertigprodukten und Fast Food? Welche Folgen haben eine ungesunde Ernährung vor allem langfristig und welchen Gewinn auch an Lebensfreude hat eine gesunde, frische und vitaminreiche Ernährung?
Die Familie ist zunächst der wichtigste Ort der Ernährungserziehung. Eher beiläufig lernen Kinder hier etwas über die Herkunft und Zubereitung der Lebensmittel und wie sie schmecken. Doch nicht alle Kleinfamilien sind heute noch in der Lage, diese Funktion zu erfüllen, so dass Essen und Trinken auch in der Schülerbetreuung ein wichtiges Thema geworden ist. Dies ist umso tragender geworden, da Eltern und Großeltern ihren Kindern häufig traditionelle Essgewohnheiten vermitteln, die nach heutigen Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft eher ungünstig erscheinen. Unzureichende familiäre Ernährungserziehung bewirkt ein ungünstiges Ess- und Trinkverhalten der Kinder und hat weit reichende Folgen bis ins Erwachsenenleben hinein. Dazu sollten Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen geeignete Gegenvorstellungen bieten.
Unser Modellprojekt „Erlebnis Kochen“ ist so eine Gegenvorstellung. Wie leicht gesunde Ernährung in den Schultag zu integrieren ist, will es vormachen und ganz praktisch anwenden. Langfristiges Ziel ist es, dieses Projekt breitflächig auch auf andere Schulen zu übertragen. Dazu ist eine umfangreiche Unterstützung gesucht.
Weitere Informationen:
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