Der Vorsitzende Siegfried Lieske warnte davor, dem zivilgesellschaftlichen Engagement durch Einführung einer Pflicht seinen Wert zu nehmen:
„Freiwilliges Engagement lebt von der Überzeugung. Wer Menschen zwingt, anderen zu helfen, entwertet die Hilfe, weil sie nicht mehr freiwillig geschieht. Was wir brauchen, ist ein glaubwürdiges Bekenntnis zu einer Kultur der Freiwilligkeit. Wer das Engagement im Land stärken will, sollte nach meiner Überzeugung nicht nach Zwang rufen. Wer das Engagement stärken will, muss Strukturen schaffen, die freiwillige Mitgestaltung möglich machen.“
Siegfried Lieske erläuterte den Anwesenden die drei Quellen, aus denen eine Bürgerstiftung lebt:
Es sind Ideen für Projekte, die Menschen empowern, die es nötig haben und dadurch die Gesellschaft menschlicher machen. Es sind zweitens Zeitspenden, um Projekte umzusetzen. Und zuletzt ist es Geld, sei es als kleine oder größere Spende oder als Zustiftung in das Stiftungsvermögen.
Der Journalist und Autor Dieter Bednarz las aus seinem Buch „Zu alt für jung“ und verstand es, durch seine Art des Erzählens das Publikum in seinen Bann zu ziehen.
„sus4“ schaffte mit seinen vier Saxophonen einen wunderbaren Rahmen.
Die Bürgerstiftung bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern, an der Spitze unsere Oberbürgermeisterin Petra Broistedt, die Landtagsabgeordneten Karola Margraf und Marie Kollenrott, unsere ehrenamtliche Bürgermeisterin Onyeka Oshionwu und der Superintendent des Ev.-luth. Kirchenkreises, Dr. Frank Uhlhorn.






